Reise- und Erlebnisberichte

Waltis „Raderlebnis beidseits des Rheins“
vom 5. – 13. Juni 2010

Wir alle hier, wir schätzen Waltis Reisen unbenommen,
sonst wären wir doch überhaupt nicht mitgekommen.
Und auch dieses Jahr, wir wagten es ja kaum zu hoffen,
da hat er sich doch tatsächlich wieder mal übertroffen.

Bezüglich der Qualität gab es wieder Steigerungen,
und die sind ihm auch alle voll gelungen.
Angefangen beim Wissembourger Hotel, das beste welches wir je hatten,
stellt doch die anderen (obwohl auch sehr gut) glattweg in den Schatten.

Vor dem Hotel in Wissemburg

Dann das ausgezeichnete Essen dort - und das nette Personal,
wussten wir wirklich zu schätzen - allemal.
Und dass wir aus diesem prächtigen Haus
nicht nach zwei Tagen schon wieder mussten hinaus,
das war für uns natürlich eine Wucht -
Walti - das hast du wirklich hervorragend gut ausgesucht.

Doch kaum hatten die Veloferien angefangen,
hat sich Walti leider eine schlimme Haut-Allergie eingefangen,
aber das Medical-Team, das ihn auf seinen Reisen stets begleitet,
hat fachkundig gesalbt und getupft, damit sie sich nicht weiter verbreitet.

Aber kurz bevor wir den Halt in Hatten hatten,
warf doch die Allergie auf Walti ihre Schatten.
Es befiel ihn darauf sogar der Farbentod,
denn er fuhr doch prompt über die Ampel bei Rot.
Zum Glück kam es dabei zu keiner Kollision,
denn die Autofahrer waren in der Mittagspause schon.

Pause

Und die Moral von der Geschicht’
hast du Allergie im Gesicht, leite eine Gruppe nicht.
Doch für Walti gilt das sicher nicht,
da müsste sich schon viel Schlimmeres ergeben,
dass er das Zepter aus der Hand würde geben.

Doch zurück zur Qualität dieser Reise,
ein jeder weiss sie zu schätzen auf seine Weise.
Die Leistung der Küche, der wirklich viel Ehrfurcht gebührt,
hat fast alle kulinarisch zutiefst berührt.
Die Speisen, so köstlich und kunstvoll präsentiert,
ich weiss, fast alle haben das auch entsprechend honoriert.
Doch einer stets sagte, lebenswichtig ist das nicht,
aber ich hörte sagen, da gäbe es im Leben noch ganz anderen Verzicht!
Es gibt da bezüglich Steigerung noch ein weiteres Plus,
dass man den Wein am Buffet nicht mehr aus Zahnputzgläsern trinken muss.
Der kurze Rückfall beim Ablöser Peti macht uns keinen Verdruss,
das zeigt nur, dass der Urs wieder zurückkehren muss.

Begegnung mit Schafherde

Habt ihr auch schon einmal daran gedacht,
wie viel Arbeit dem Walti unsere Menu-Buchhaltung macht?
Nicht nur, dass er akribisch alles aussucht vor der Reise,
die Verhandlungen mit den Wirten über jeden Gang und die Preise
und nicht nur wird für euch einzeln alles in der Tabelle notiert,
ihr werdet auch täglich im Bus über jeden Gang informiert
und kaum, dass ihr seid an den Tisch gesessen,
da habt ihr schon wieder alles vergessen!
Ja, ja - ihr braucht nur euren Drahtesel durch die schöne Landschaft lenken
und dem Walti überlasst ihr für euch das Denken.

Dem Walti ist es tadelnd aufgefallen,
dass unterwegs ist die gute Reise-Dokumentation nicht immer bei allen.
Lieber Walti, sei deswegen nicht in deiner Ehre verletzt.
Sie wird trotzdem bei jedem sehr geschätzt.
Zum Beispiel weiss ich von einem aus der Familie Höhn,
der findet es am Abend besonders schön,
wenn er auf dem Bett kann alle Pläne ausbreiten,
dann lässt er die Tour vor dem geistigen Auge nochmals vorübergleiten.
So hat das alles schon noch seinen Sinn
und das mit der guten Doku, das haut dann auch hin.

Bis jetzt war es so, dass jeden Tag am Schluss
immer eine Dame fahren muss.
Und stellt euch vor, ich habe gehört,
unsere Damen fühlen sich darüber sehr geehrt.
Und wisst ihr, was sie glauben - unsere Frauchen?
Die Männer kann man für diesen Job nicht gebrauchen.
Ach - lassen wir sie doch in diesem Glauben,
wir Männer wissen, dass wir für etwas anderes taugen.

Burkheim

Am Schluss kommt das, was immer kommen muss,
zum Dank für diese exquisite Tour, der obligate Obulus.
Die Reise hat uns wieder sehr viel Spass gemacht,
wir haben viel gestrampelt und auch viel gelacht.
Alles war wieder bestens organisiert,
mir ist nicht bekannt, dass jemand hat reklamiert,
höchstens, dass zuviel gesponsert worden ist,
auch dafür danken wir und das kann bleiben wie es ist.

Ja, Waltis Veloreisen sind unübertreffbar schön,
herzlichen Dank im Namen aller, die Familie Höhn

(vorgetragen am Abschlussabend der Reise)

Hier nun eine kleine Fotoauswahl unserer wunderschönen Reise. Dies ist nun schon die dritte Reise mit Walti und es wir auch nicht die letzte sein.

Auf diesen Link klicken für die Fotos:
Zu den Originalbildern

Bilder: Klaus Sch.

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Wanderwoche Pontresina, 3. - 10. Juli 2010
mit Hans Müri

Neunzehn, überwiegend altgediente Wiediker Naturfreunde, gesellten sich am Samstag Nachmittag zum Leiterehepaar Hans und Marianne Müri.
Nicht nur altgedient sondern auch eher alt, hatten fast alle ein Gebresten: die einen konnten nicht gut aufwärts gehen wegen dem „Schnuuf“, die andern nicht gut abwärts wegen den Knien oder dem Rücken. Pragmatisch und tolerant, ermöglichte Hans jedem, die Wanderungen seinen Bedürfnissen anzupassen.
Hilfreich war, dass sämtliche „Bähnli“ sowie die RhB und die Busse von der Alp Grüm über Bever bis hinunter ins Bergell im Arrangementpreis inbegriffen waren, sodass jeder und jede in höchste Höhen hinauf oder wieder hinunter fahren konnte.
Dazu kam das strahlende Wetter: die Sonne liess uns keinen einzigen Tag im Stich, im Gegenteil am Ende der Woche wurde sie fast zu aggressiv. Dazu kam auch der blendend weisse Schnee, der noch auf den Gletschern und in den Mulden lag, und die Ausblicke besonders attraktiv machte und das Wasser für die tosenden Bäche und Flüsse lieferte.

Am Sonntag fuhren wir gleich hinter dem Haus mit dem Sessellift hinauf zur Alp Languard. In der sanft ansteigenden Mulde blühten wunderschöne Blumen, von Anemonen bis zu Sommerastern.
Murmeli, die uns offenbar weder sahen noch witterten, knabberten vergnügt an den würzigen Kräutlein und liessen sich von uns nicht stören.
Murmeltier Vom stillen Languardsee aus, in dem noch verschiedene Schneefelder badeten, konnten wir auf dem Grat eine Gruppe Steinböcke beobachten. Via Paradishütte ging es zurück zum Sessellift oder zu Fuss hinunter nach Pontresina.

Wegweiser

Am Montag, kurz vor dem Start, machte Hans wegen dem unsicheren Wetter eine schnelle Pirouette:
Anstatt zur Fuorcla Surlej ging es nach Cavaglia hoch über dem Puschlav. Dort konnten wir eindrückliche Gletschermühlen besichtigen, die sich tief in den Granit eingebohrt hatten, und deren Besuch sehr zu empfehlen ist.

Auf der Strecke Cavaglia-Diavolezza zirkulierten an diesem Tage die Naturfreunde in allen Richtungen: Hinab zu Fuss, hinauf mit der Bahn oder umgekehrt und dann noch ein kurzer Abstecher in die Wunder-Gletscherwelt der Diavolezza, immer wieder begegnete man bekannten Gesichtern!

Am Dienstag kam dann die Fuorcla Surlej tatsächlich an die Reihe. Die Wanderung durch das grüne Roseg-Tal war reine Erholung und konnte von fast allen absolviert werden.
Vergissmeinnicht Der Aufstieg zum Pass war happig und manch eine(r) war froh, dass die Sonne nicht schien. Beim Abstieg zur Mittelstation der Corvatschbahn durften wir dann die seltenen, wundersamen Himmelsherolde bewundern, stiellose Vergissmeinnicht, die blaue Kissen in Felsritzen bilden.
Ein Abstecher auf den Corvatsch war dank unserer Saisonkarte auch noch möglich.

Mittwoch: Diesmal ging es zur Furtschellas-Bahn, eine etwas lange Busreise. Ueber Stock und Stein wanderten wir zum Lej Sgrischus und auf den Piz Chüern, immer mit Blick auf die Berge des Fex-Tals. Beim Abstieg trennten wir uns, je nach Befindlichkeit, mehrfach und kamen alle wohlbehalten zurück ins Tal.

Am Donnerstag war die Segantini-Hütte angesagt. Von der Bergstation Muottas Muragl ging es in die Hochtal-Mulde, wo sich unsere Wege trennten.
Aufstieg Die „Zahmeren“ wanderten mit Mariann Müri zur Alp Languard, die „Wilderen“ stiegen zur Segantini-Hütte und von dort über Stock und Stein Richtung Piz Languard und dem Hang entlang zurück zur gleichnamigen Alp.

Am letzten Wandertag liessen die einen die wunderschöne Woche auf Waldwegen in Richtung Morteratsch ausplampen, während die andern die Aussicht vom Piz Nair oberhalb St. Moritz bewunderten. Am Weg ins Tal wurden sie dann noch mit dem Anblick von ganzen Feldern von Türkenbund beschenkt.

Zuletzt sei noch erwähnt, dass unser Aufenthalt im Hotel Engadinerhof ein ausserordentlich angenehmer war. Neben zweckmässig eingerichteten Zimmern, gab es weitläufige gemütliche Gemeinschaftsräume, die altmodische (im positiven Sinn) Gastlichkeit ausströmten. Das Frühstücksbuffet war ein „Hit“, das Abendessen exzellent. Auch sonst wurden wir vom Hotelier und seiner Crew, verwöhnt.

Ganz herzlichen Dank geht an Hans und Marianne Müri für diese wunderschöne Wanderwoche. Wir hoffen auf weitere!

Text: Germaine C.
Fotos: Hans G.

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Funktionärsausflug 2010

An unseren jährlichen Funktionärsausflügen gibt es immer einen spannenden Moment:
Wenn die Organisatoren für das kommende Jahr per Los bestimmt und bekanntgegeben werden. Ein grosser Beifall zum Voraus ist ihnen sicher, sei es aus Vorfreude auf den Ausflug oder weil man Glück hatte, nicht zu dieser Aufgabe „verdonnert“ zu sein.
Glück hatten wir dieses Jahr mit den vier Auserwählten Rösli Hug, Christoph Rüegg, Bruno Eberle und Silvio Buser, denn was sie uns boten, war ein abgerundeter, toller Ausflugstag mit interessanter Führung, gutem Mittagessen an einem schönen Ort, einer kleinen Wanderung und nicht zuletzt mit Kontakten zu anderen Funktionären.

Bergbaumuseum

Bei strahlendem Sonnenschein entführten sie uns in dunkle Gefilde. Ein paar Unermüdliche haben in Horgen Teile des stillgelegten Kohlenbergwerkes Käpfnach dem interessierten Publikum zugänglich gemacht. Ein alter Film im Bergbaumuseum stimmte uns auf das Thema ein und dann ging‘s in zwei Gruppen - ausgestattet mit Schutzhelm und Stirnlampe - mit der Bergwerksbahn geradewegs ins Erdinnere hinein. An engen Stellen knirschte es, wenn jemand auf der Bahnfahrt mit dem Helm an der Decke streifte.

Einfahrt

Wir staunten nicht schlecht über die fachkundigen Erklärungen und es wurde uns klar, mit welch unglaublichen Strapazen hier die Kohle von schuftenden Menschen an den Tag gebracht wurde. Und wenn heute jemand sagt, er müsse „in den Stollen“ bzw. arbeiten gehen, wirkt dieser Ausdruck rückblickend auf die Vergangenheit ziemlich lächerlich.

Kundige Führung

Wieder an der warmen Frühlingssonne, spazierten wir durch das Dorf Horgen und dann dem See entlang zum Strandrestaurant Meilibach . Nachdem ich alle vier Saucen mit Spaghetti probiert hatte, war der Bauch schon ganz schön voll, aber ein frischer Fruchtsalat hat immer noch Platz.

Der Verdauungs-Spaziergang führte uns nach der Schiffstation Halbinsel Au. Als Abschluss dieses vielseitigen Tages gondelten wir per Schiff bei wunderschöner Weitsicht in die Alpen zurück nach Zürich. Wir danken herzlich den Organisatoren 2010. Ihr habt uns Funktionären einen entspannten, frohen Tag geboten.

Text: Uschi Meyer
Fotos: Theo Meyer

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Skiferien Silvretta Nova Montafon, 20. - 27. Februar 2010,
mit Peter Gasser

Es war in jeder Hinsicht eine ereignisreiche Woche!!!

Montafon

Eine hätt‘s unglaublich pressant
uf de Fahrt is Öschtrycherland!
Am Walesee, da fallt’s em y
ich han ja keini Chleider deby.
Is Montafon fahrsch am Zürisee nah,
chasch au über de Ricke gah,
die einte gönd über Winterthur
und de andere gfallt’s halt über Chur.

Peter Gasser begrüsst die alteingesessenen Teilnehmer und auch die Neuen herzlich in der Pension Alpenrose bei Vroni und Bernd.

Das Wetterglück lachte uns zu am Sonntag-Morgen: Stahlblauer Himmel. Um 9 Uhr waren wir bereits mit dem Skibus unterwegs in die Gargellen. Super Schneeverhältnisse, Sonne und hervorragend präparierte Pisten. Aber leider viel zu viele Leute!!!

Skifahrer

Uf jedem Sitz chan öpper sitze,
drum chunnsch dänn ebe scho is Schwitze,
wänn drüü ires Füdli platziere wänd,
und nur zwei es Sässeli zum Sitze händ.

Feuer

Abends besuchten wir den Montafoner Funkensonntag. Hat mich ein klein wenig ans Zürcher Sechseläuten erinnert. Anstelle des Böggs wird eine Hexe auf kunstvoll aufgeschichteten Holzscheiten verbrannt. Begleitet von Musik, Tanz, Glühwein und Glühmost. Es war sehr unterhaltsam und lustig!

Am Montag wiederum stahlblau!! Auf ins sonnige Ski-Gebiet „Silvretta Nova“.

Im Restaurant

Gmüetli sitze i de Beiz
hät doch scho en gwüsse Reiz,
doch plötzlich sueched alli d’ Jagge
s’Stirnband, de Helm, d’Brüle und
d’Chappe,
i zwei Minute zur Türe „usi“
das isch d’Gruppe vo de Susi.

Auch am Dienstag Sonnenschein und blauer Himmel und nochmals ins Ski-Gebiet „ Silvretta-Nova“ doch:

Bergpanorama

Jetzt gaht’s los, chumm jetz gömmer,
kei einzigi Abfahrt usslah wämmer,
sind er parat und chömmer jetz gah,
gäll Turi, mir händ’s halt gmüetli gnoh.
Wer hät mini Schyschue gno,
wo sind mini Finke anecho,
wer um Gotts Wille hät mini Schy,
die sind doch da im Ständer gsy.
S’isch alls wider da , s’git nüt zum Flueche,
de Röbi isch halt gern am Sueche.

Abends vergnügten wir uns mit Sing, Sang und Klang begleitet von Uschi und Ruedi.

Mittwoch: Hochjoch juhhe, Ort der genialen Creme-Schnitten!!! Auch heute wieder schön und das ohne Föhn!!!

Skifahrer

En Risefluech ghörsch, s’isch de Flori
De Übeltäter seit I’m sorry.
Sorry nützt mir nüüt, schreyt de Flori,
am liebschte gäb der eis a d’Schnori.
Dä Ängländer verzellt jetzt allne wo’s wänd wüsse:
En Öschtrycher hät mi zämegschisse.

Abends gab‘s die obligaten Lotto-Runden und wir erfreuten uns an den Preisen.

Donnerstag: Nochmals Hochjoch und Wetter schön.

Gruppe Skifahrer

Du chasch en Sack voll Flöh nöd hüete
und immer no tuet s’Tschugi brüete,
wie mer chan en Schytag gschtalte
und die eltere Herre zäme b’halte.

Abends genossen wir Musik Tanz und kamen mächtig ins Schwitzen!!!

Freitag: Schneefall und bedeckt Die einen schnallten nochmals die Ski an, die anderen spielten und einige besuchten eine Kerzenfabrik ganz in der Nähe. Die ganz „Wilden„ fuhren auf Wägelchen die neue Rodelbahn auf dem Golmen hinunter und lachten und kreischten wie kleine Kinder. Dass es sehr Spass gemacht hatte, sahen wir am Abend, als Hans uns die Bilder auf der Leinwand vorführte.

Den letzten Abend liessen wir mit einer Schnitzelbank von Uschi, einer Einlage von Vreni und anderen Vorführungen ausklingen.

Gassers

Sonigi Ferie, so froh und heiter
verdanked mir eusem Lagerleiter
und nöd z’ letscht au no sinere Frau
mir händ’s scho gseh, die hilft nämli au,
mir hettets gern so wunderbar
au wider im nächste Jahr.

Ich danke an dieser Stelle Peter und Esther Gasser für die tolle Organisation, allen Teilnehmer/innen für die gute Kameradschaft, den Dichtern und Musikanten für die tollen Einlagen. Denjenigen, die die schöne Woche nicht ganz so ohne Blessuren und Stürze geniessen durften, wünsche ich gute Besserung!!!
Für mich ist klar:
2011 auf und davon ins Montafon!!!

Bericht: Erika Zberg
Schnitzelbank: Uschi Meyer

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Mallorca / San Telmo
6. - 20. September 2009 mit Anni Eberle

Hotel Aquamarin Wir – 20 an der Zahl – durften unvergessliche Tage mit Anni und Bruno Eberle im Hotel Aquamarin in San Telmo erleben.

Eine homogene Gesellschaft traf sich frühmorgens im Flughafen Kloten, wo bereits alte Freundschaften gekittet wurden und neue entstanden. Die meisten von uns kannten das Hotel und seine Umgebung von früheren Aufenthalten her, für einige aber war alles Neuland.

Annis tägliche Wanderungen waren allesamt einmalig schön. Mit sicherem Schritt führte sie uns durch die wild-romantische Gegend. Oft waren die Wege seit dem letzten Jahr überwuchert mit neuen Pflanzen, aber mit schlafwandlerischer Sicherheit leitete uns Anni stets an den gewünschten Bestimmungsort. Als Höhepunkte namentlich zu erwähnen wäre zum Beispiel in der ersten Woche der Ausflug mit dem Schiff auf die Insel Dragonera mit Aufstieg zum Gipfel Sa Popi. Oder der Aufstieg am letzten Tag vor unserer Abreise zur Klosterruine La Trapa mit dem Weg über den Seelenpass zurück nach San Telmo. Landschaftlich besonders reizvoll entpuppte sich die Wanderung nach Sa Pineta und über den „roten Pass“ nach Port Andratx und natürlich durfte auch die Besteigung des Hausberges Farineta nicht fehlen, von wo wir eine unvergessliche Aussicht geniessen konnten.

Während der ersten Woche machte uns die Hitze zu schaffen, aber nach nächtlichen, gewaltigen Gewittern mit Blitz und Donnergroll anfangs zweiter Woche gingen die Temperaturen leicht zurück. Ein einziges Mal nur regnete es während einer Wanderung, aber wir konnten bei einem leerstehenden Gebäude für eine halbe Stunde Unterschlupf finden. Der nächtliche Regen war ein grosser Segen für die Natur, denn Büsche und Sträucher lechzten nach Wasser.

Unbedingt erwähnenswert sind natürlich auch die hervorragenden Buffets am Mittag sowie am Abend im Hotel Aquamarin. Die Köche haben wirklich alles gegeben und es stellt sich die Frage, ob eventuell nicht da und dort zu Hause die Waage zusammengebrochen ist …

Von grösseren Un- und Zwischenfällen blieben wir glücklicherweise verschont;allerdings machten einige von uns nähere Bekanntschaft mit Quallen. Trotzdem dürfen wir uns bereits auf die nächsten Ferien mit Anni in San Telmo freuen!

Dir liebe Anni Danke für alles!

Autorin: Doris Brunner

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Auf dem Eiger Trail
am 11. August mit Hans Müril

Eigertrail

Eiger Trail, das tönt dramatisch, gefährlich, steil und steinig! Darum begehen wir diese Strecke aufwärts und nicht abwärts, wie von Hans Müri ausgeschrieben. Doch weit gefehlt! Der Weg windet sich in sanften Kehren in die Höhe, durch grüne Halden, auf denen noch bunte Spätsommerblümchen prangen, über tosende Bäche, die in tiefen Schluchten von der Eigernordwand herunter stürzen.

Wir sieben Unentwegten, Hans Müri, Hansruedi, Hannelore, Marianne, Germaine, Heike und Felice, kommen im Schatten der mächtigen Wand gut voran, im Ostnordosten grüsst das Wetterhorn, in der Tiefe liegt Grindelwald und oben in der düsteren Wand leuchten zwei, drei einsame Lichter. Ich bilde mir ein, es seien erschöpfte Bergsteiger, die dort biwakieren, bevor sie entscheiden, ob sie die Wand hoch oder hinunter steigen sollen. Stimmt natürlich nicht! Es sind die Lichter vom Trassee der Jungfraubahn, die durch die Wand führt.

Bald schon winkt die Station Eigergletscher herüber. Vorher gilt es aber noch etwas hinunter und dann über eine Geröllhalde – so wie wir uns den ganz Trail vorgestellt haben – empor zu steigen. Inzwischen kommen uns auch recht viele Wanderer aus allen Herren Ländern entgegen.

Eigertrail

Nach einer langen Rast mit interessanten Ausblicken auf Mönch, Silberhörnli und Eigergletscher wandern wir zur Kleinen Scheidegg und dann hinüber zum Männlichen. Leider zieren sich die hohen Gipfel am Nachmittag noch mehr als am Vormittag und treten nur ab und zu und stückweise hinter den Wolkenschleiern hervor. Der Durst wird in angeschriebenen Häusern gelöscht, und befriedigt kehren wir nach einem langen, ausgefüllten Tag nach Hause zurück.

Danke, Hans Müri!

Autor: ?

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Veloferien Mosel-Saar auf der „Merlijn
1. bis 8. August 2009 mit Rösli Hug

VORERST:
Was für ein Glück hatten wir doch mit dem Wetter! Und passiertist auch (fast) nichts, wenn man von einigen Schürfungen absieht.

Mosel

SAMSTAG:
Erster Höhepunkt unserer Reise im Bundesland Rheinland-Pfalz nach der Zugsfahrt: Der Spaziergang am „Deutschen Eck“, mit dem Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. (und seit dem Mauerfall mit 3 Betonelementen der Berliner Mauer sowie dem Namen aller Bundesländer ergänzt), dort, wo die liebliche Mosel in den „Vater Rhein“ fliesst, vorbei durch das lebendige KOBLENZ. Alles ist unterwegs in der Universitätsstadt, die Caféterrassen sind voll und bieten keinen Platz für 20 durstige Schweizer.
In WINNINGEN probieren wir – es ist schon dunkel – unsere Räder aus. Sieben Gänge reichen, denn viele Steigungen hat’s nicht.

SONNTAG:
Frühmorgens hat es geregnet – dann wird’s schön und wir fahren hinter unserem holländischen Guide Jacques – seine Frau macht den Schluss - der Mosel entlang zum Wasserschloss LEHMEN, wo - wie vielerorts hier - Fürsten gewohnt hatten. Überall hat's hübsche Dörfer und Häuser mit schön geschmückten Balkonen. Nach dem Kafihalt im Wald sucht Renate ihren Helm – sie findet einen (echt) goldenen – der gehört doch nicht mir!! – aber es war doch der ihrige….Zu Fuss geht’s rauf zur wunderschönen Burg ELTZ, eine Befestigungsanlage aus dem 12. Jahrhundert, die nie zerstört wurde – ein Märchenschloss mitten im Wald auf einer Anhöhe, von 3 Seiten von der Elz umflossen, ein Traum auf einem 70m hohen Felskopf mit vielen Türmchen! Während wir nach dem Abstieg durch einen fast weglosen „Nationalpark“ fahren, beginnt’s (das letzte Mal) zu regnen. Wir und die Fahrräder werden durch den Matsch vollgespritzt – doch wir dürfen Socken und Schuhe zum Trocknen der Crew überreichen. Abends spazieren wir durch das keltischrömische COCHEM mit den hübschen Riegelhäusern, beim Martinsbrunnen erzählt uns Jacques noch eine Sage.

Ausblick

MONTAG:
Wir fahren mit dem Schiff durch die Schleuse nach ALD/BULLAY und dann mit den Rädern an den steilsten Weinhängen (mit kleinen Bähnchen) vorbei. Hedy küsst leider den Boden – dafür macht sie morgen „Blauen“. Die Mosel windet sich und wir fahren auf beiden Seiten des Flusses bis BERNKASTEL-KUES mit seinen windschiefen Riegelhäusern, das wir sowohl abends wie am nächsten Morgen besichtigen. Wir staunen über die ulkigen Sprüche an den Wänden – z.B. „Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Ehemänner an ihr erstes…Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen. Aber nicht sofort!“

DIENSTAG:
Nach dem Stadtbummel fahren wir wieder den vielen Reben entlang – einmal winken wir unserer „Merljin“ und ihrer überaus liebenswürdigen Crew mit der immer fröhlichen Jantien – die uns übrigens neben dem Kochen immer die besten Weine vorschlägt - von einer Brücke aus zu. Natürlich läutet Henk die Schiffsglocke für uns! Wir sind überrascht, wie viele Familien mit kleinen Kindern und Hunden (in Velokörben und Kinderwagen!) an uns vorbeifahren.

MITTWOCH:
Der Tag der Kultur in TRIER. Markus, unser junger Stadtführer, erklärt alles so ulkig, dass es uns nie langweilig wird. Porta nigra – Dom – Liebfrauenkirche – amerikanische Botschaft ..äh, McDonald (seine Worte!). Er überzieht sogar die vorgesehenen 2 Stunden. Nach dem Kafi in Trier und dem Picknick auf dem Schiff fahren wir einige Kilometer in den Staat Luxemburg. Ein Sprung ins Wasser nach der Velofahrt ist eine angenehme Abkühlung! Und dann Jantiens und Henks Überraschung: Wir dürfen uns das Konzert des Violinisten André Rieu, das er vor 2 Jahren mit seinem Orchester vor der Wiener Hofburg gab, auf Grossleinwand ansehen – wir hatten das Gefühl, dabei zu sein bei den Walzerklängen und –tänzen.

Gruppenbild

DONNERSTAG:
Wir fahren von KONZ an der Mündung der Saar in die Mosel nach SAARBURG und zurück – auf der einen Seite der Saar hin, auf der andern zurück. Saarburg ist eine wunderhübsche Kleinstadt mit historischem Kern im Naturpark Saar-Hunsrück mit einem hohen Wasserfall und vielen Cafés und blumengeschmückten Wegen. Und wieder gehen wir nachher schwimmen!

FREITAG:
Wir fahren zur Saarschleife, der bekanntesten Flussbiegung des Saarlandes, und steigen zu Fuss zur „Cloef“ (Klippe auf niederdeutsch) hinauf, einem felsigen Aussichtspunkt mit Blick zur Saarschleife und – zum Glück - einem Restaurant, um den Durst zu löschen.

Und am SAMSTAG ist mit der Zugsfahrt in die Schweiz alles zu Ende. Danke Rösli für die Organisation dieser Reise!

Autorin: Doris S.

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